Heimatmuseum

Als die Gemeinde und die Post im Jahr 1993 in das neue Amtshaus übersiedelten war noch nicht klar was mit dem alten Gebäude geschehen soll. Den Bemühungen des Vereinsvorstandes zufolge, das Gebäude als Heimatmuseum zu nutzen, fruchtete und es konnten vorerst viele verstreut provisorisch gelagerte Objekte untergebracht werden. 1995 wurde unter der Leitung von SR W. Nestelberger der alte Schuppen abgetragen und ein neuer Zubau von freiwilligen Helfern errichtet. Die Dachgeschoßwohnung wurde zu Schauräumen umfunktioniert. Am 26.11.1999 konnte das Gebäude endgültig und offiziell von der Gemeinde angemietet werden. Im ehemaligen Amtsraum der Post sind alte Gegenstände die im alltäglichen Amtsgebrauch der Post erforderlich waren, ausgestellt. Weiters beinhaltet dieser Raum Utensilien des Bergbaues, der auch im Bereich des Eisensteins betrieben wurde. Außerdem ist hier eine beachtenswerte Mineraliensammlung untergebraucht. In weiteren Abteilungen sind Gegenstände und Geräte des Handwerks - Tischler -Schuster -Schneiderei - Waldarbeit – untergebracht. Die Halle des Zubaues zeigt überwiegend traditionelle bäuerliche Gerätschaften, die der Bodenbearbeitung, der Ernte und jene die der Erzeugung von Grundnahrungsmittel dienten. Den Anforderungen der modernen Landwirtschaft entsprechen sie wohl nicht mehr, aber an einfacher Schönheit und Funktionalität sind sie nicht zu übertreffen.