Geschichte der Volkstanzgruppe

Volkstanzgurppe: Alte Aufzeichnungen geben kund, dass in den Jahren 1882 – 1914 in Loich eine Volkstanzgruppe bestand, der 24 Tanzpaare angehörten. Karl Hackner sen. war ihr Harmoniespieler. Diese Gruppe war eine der Ersten im Pielachtal und nannte sich „Die Eisensteiner“. Mit Ausbruch des 1. Weltkrieges löste sich die Gruppe auf. Nach den Entbehrungen des Krieges fanden sich im Jahr 1920 wieder einige Personen die den Volkstanz pflegten. Ihr Obmann war Herr Fugger. Musikalisch begleitete die Tänzer Josef Aigelsreiter, vulgo Loichecker. Im Jahr 1949 löste sich dann die Gruppe wieder auf. Die Gründung des „Kultur- und Heimatvereines Loich“ im Jahr 1986 war auch der Anlass, wieder eine Volkstanzgruppe ins Leben zu rufen. Dies war aber nicht so einfach. Es musste vorerst eine verantwortliche Person gefunden werden, die des Volkstanzes kundig ist und die Tänze auch einzustudieren vermag. Am 13.1.1987 war es dann soweit. Leopold Seeland übernahm als 1. Volkstanzleiter die Gruppe. Als Harmoniespieler stellte sich Rudi Kuchar zur Verfügung. Der erste größere öffentliche Auftritt war beim NÖ. Almwandertag, der am 15.8.1989 in Loich auf der Osang Weide stattfand. 1990 wurde die Gruppe einheitlich eingekleidet. Die Damen mit der Türnitzer Alltagstracht, die Herrn mit schwarzer Stoffkniebundhose und Trachtenrock. In den folgenden Jahren wurden die Trachten erneuert. Festtagstracht für die Damen, Leder-Kniebundhosen und Ranzen, deren Ursprung auf die 1. Volkstanzgruppe zurückgehen, für die Herren. Über 40 Tänze hat Volkstanzleiter Leopold Seeland mit seiner Gruppe einstudiert. Meistens kommen jedoch die Tänze „Böhmerwald-ländler“,„Rosenwalzer“,„Steiregger“,„Mazurka aus Kals“ „Bauernwalzer“, „Bergerlandler“, Schuh-plattler“, „Steffl“, „Dachauer“, „Buamaschlag“, und „Bergmannstanz“ zur Aufführung. Neben den Auftritten bei diversen Feierlichkeiten in der Gemeinde – Fronleichnam, Heimatabende, Erntedank, Advent – ist die Gruppe auch bei Auftritten auswärts präsent.